Auberge des Alliés

Historischer Hintergrund des Baus

Ofen der Schneiderzunft seit 1537. Der Vorgängerbau diente den Schneidern ab dem 15. Jahrhundert als Versammlungsort. Nach der Französischen Revolution wird das sogenannte Haus Zu der Kannen zu einem Gasthaus, das während der Restauration von der Familie Koeberlé geführt wird, deren Sohn Eugène ein anerkannter Chirurg ist.
Im Jahr 1918 wird das Gasthaus zum Restaurant des Alliés.

 

Eine bemerkenswerte Fassade

Das Gebäude besteht aus einem Erdgeschoss, das mit gebogenen, vergitterten und verglasten Fenstern in Form von Flaschenböden versehen ist. In der Rue des Chevaliers haben die oberen Stockwerke Fenster mit Sprossen aus Stein, während sie in der Rue des Tailleurs aus Fachwerk gebaut sind.

Das Haus Nr. 40 in der Rue des Chevaliers wird ebenfalls von der Auberge des Alliés bewohnt. Über der Tür ist eine Kartusche mit dem Zeichen der Bäcker abgebildet: die Brezel und die Laibchen. Dieses architektonische Stück zeugt von der Existenz einer alten Bäckerei an diesem Ort.
 


Fresken aus dem 19.

Im Zunftsaal wurden zwei Fresken von dem Seelzer Maler Alphonse Koffel gemalt. Eines stellt den Kohlmarkt dar, während das andere eine Ernteszene schildert, mit den Kirchen Sainte-Foy und Saint-Georges sowie dem Tour Neuve im Hintergrund. Eine reiche Dekoration mit den Wappen der mit den Schneidern verbündeten Zünfte vervollständigt das Ensemble: Embleme der Goldschmiede und Juweliere, der Bäcker, der Schmiede, der Winzer oder auch der Schiffer.

Eckdaten

1537

Bau des Schneiderofens

1934

Eintragung als historisches Monument